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Sandip Shah über das b.K.i.

Synchronerfahrung:

Das b.k.i. ist ein interaktives Gesamtkunstwerk, in dem ich halb öffentlich lebe. Damit bin ich schonungslos und dauer- haft sichtbar mit der Jetztzeit verbunden.
Kontakt mit der Außenwelt zu haben und dennoch alleine zu sein, ist eine existenzielle Synchronerfahrung und verweist auf die „Nicht-Nähe“ in unserer Gesellschaft.

Leben mit der Kunst:

Das b.K.i. ist eine konzeptuelle Inszenierung. In den wechselnden Raumprojekten (z.B. Wohnzimmer, Nicht- raucherBar...u.s.w.) werden laufend Werke unterschiedlicher Künstler mit einbezogen. Sie präsentieren sich im Kontext und erfahren die Konfrontation mit dem Alltäglichen.

Die Kunst verlässt dabei ihr elitäres Schneckenhaus, genießt keinen musealen Schutz mehr und tritt in einen Diskurs mit der Welt.

Türen der Wahrnehmung:

Das b.k.i. ist ein Ort der kollektiven Ästhetik, eine Schnittstelle zwischen Intimität und Öffentlichkeit, eine Herausforderung zum Dialog. Nur durch eine Glasscheibe von der Straße getrennt, begegnen sich unterschiedliche Erlebnis – und Bewegungsabläufe des Innen und Außen.
Raumerfahrungen, Sichtweisen sowie Aktionen reagieren aufeinander. Dem Blick des Rezipienten öffnen sich immer neue Türen der Wahrnehmung zwischen Alltäglichem und Kunst.