Zeichnende

Einladung zur Ausstellung

Zeichnende

Freitag den 25. November 2016 um 19 Uhr

Nicolaj Dudek
Oliver Tüchsen
Edwin Schäfer
Thomas Erdelmeier
zu Gast im b.k.i

Liebhaber-Innen von Zeichnungen, Freunde und Kollegen sind herzlich willkommen.

Prolog: A cappella

Öffnungszeiten: Mi 16 – 20 Uhr u. So 14 – 18 Uhr u.n.V.
Ausstellungsdauer: 25.11.2016 bis 15.01.2017

bewohnte Kunstinstallation Ffm von Sandip Shah
Seehofstrasse 8a, Frankfurt am Main
Tel.: 069 66113077 E-mail: b.k.i@web.de


kurz vor dem Anfang einer neuen Epoche

NEUE bewohnte Kunstinstallation Ffm

1.September 2016 um 19:00 Uhr

„kurz vor dem Anfang einer neuen Epoche

mit Werken von:

A.Jankowski, A.Kapur, B.Emsbach, B.Katz, B.u.Meyer, B.Oganer, C.Mayer, C.Staudt, C.Thomsen, D.Alt, D.Özdogan, D.Preyer, E.Köstner, E.E.Laubner, E.Schäfer, E.Schwab, E.Weingärtner, F.Heinke, F.Kneidl, F.Schylla, G.Kovács, G.Zimmermann, H.Petri, H.Pohle, J.Heilmann, J.Lehmann, J.Lorenz, J.Philipps, J.Simon, K.W.Hoffmann, L.Röhrscheid, M.Deutsch, M.Middelhauve, M.Völker, N.Dudek, N.Goller, N.Grenzhäuser, N.Heyduck, N.Shah, P.Reischel, R.Schmitt, S.Mann, S.Bressel, V.Steinbacher, W.Neuwirth

mit einer Sonderschau: „44 Jahre Sandip Shah“
Liebhaber-Innen der schönen Künste, Freunde und Kollegen sind herzlich willkommen, gemeinsam den neuen b.k.i. Auftakt zu feiern.

Einführung: Beatrix Pohle-Stiehl

 

History

2002 entwickelte der Maler, Installations- und Performancekünstler Sandip Shah seine Idee der bewohnten Kunstinstallation, genannt b.k.i., die er bis heute in den unterschiedlichsten Konstellationen verfolgt. Es handelt sich um eine Gesamtinszenierung, konzipiert als dauerhaft lebendiger Ort des Dialogs zwischen Kunst und Alltag.

Unter Einbeziehung vieler regionaler sowie externer Künstler realisierte er inzwischen weit mehr als 50 Ausstellungsprojekte – immer an der Schnittstelle zwischen privatem und öffentlichem Raum.

In Frankfurt sind außer den zahlreichen b.k.i. Veranstaltungen vor allem Shah‘s Pförtnerloge, das CWO und die Klo-Aktionen bekannt. Die Eröffnung seines neuen Domizils in der Mainmetropole verspricht ein erweitertes Programm, das mit einer Guppenausstellung beginnt.


Projekt: NichtraucherBar

6. b.k.i. Ausstellung vom 13.7.2003 bis 25.9.2003

bKi Ausstellung 07/2003

Projekt: NichtraucherBar
Mit Exponaten von:
Fehmi Baumbach, Beate Katz, Patrick Reischel

In den Sommermonaten verwandelt Sandip Shah seinen interaktiven Kunstraum in der Lauteschlägerstrasse in eine Nichtraucherbar.

Wer bisher in der bewohnten Kunstinstallation als Wohnzimmergast auf einem gemütlichen, weißen Ledersofa Platz nehmen durfte, muss jetzt mit einem Barhocker vorlieb nehmen.
Beate Katz, die Darmstädter Textilkünstlerin, geb. 1966, hat eigens hierfür mehrere Gebrauchsstühle geschaffen. Sie sind so knallbunt wie ihre großen Sfoffkonglomerate, die ebenfalls Raum bezogen konzipiert wurden und Ordnung in Frage stellen.

Die eigentliche Bar, gemeinhin mit dem leichten Beigeschmack des verruchten Nachtlebens behaftet, präsentiert sich hell, wasserblau, rauchfrei und irritierend. Aus ca. 80 aufgetürmten Selterswasserkästen besteht die inszenierte Theke, an der sich drink – Begeisterte sogar ihr farbiges Wasser kreieren können.

Von der Decke aus baumeln in Klarsichtfolie eingeschweißte tote Fische, Fleischstücke, Pflanzenteile. Die nur vorübergehend haltbaren Beutel assoziieren Essbares. Sie stammen von dem interdisziplinären Frankfurter Künstler Patrick Reischel, geb 1973, der auch mit weiteren Werken vertreten ist.

Ganz anders arbeitet die dritte Ausstellerin im Projekt: Nichtraucherbar. Es ist Fehmi Baumbach aus Berlin, geb. 1971. Sie bezieht scheinbar eine heile Welt-Position. Aber mit ihren gemalten Interieurs durchbricht sie die Baridylle in ganz subtiler Weise. Auf kleinen Blättern beschreibt sie präzise unsere alltäglichen Wohnraumsituationen. Und das sind genau die Erinnerungsbilder, denen im allgemeinen die Barbesucher vorübergehend zu entfliehen versuchen.



„Akte X“ – Projekt Wohnzimmer

4. b.k.i. Ausstellung am 23.2.2003

„Akte X“ – Projekt: Wohnzimmer

Mit Exponaten von:
Konietschke, Bender, Klahsen, Pohle-Stiehl, Kraft, Kovacs, Schämer, Kriesche, Pohle, u.a.

„Akte X“

In der akademischem Ausbildung ist es üblich, dass sich Maler, Bildhauer, Zeichner sowie Designer und Architekten irgendwann mit dem Aktzeichnen auseinandersetzen müssen.
Viele von Ihnen lässt dieses Thema ein Leben lang nicht mehr los.

Für sein 4. „Projekt Wohnzimmer“ hat Shah ganz ver-schiedene Künstlerkollegen eingeladen. Er hat sie gebeten, Werke aus ihren jeweiligen Aktphasen oder ihrem derzeitigen Schaffensprozess zur Verfügung zu stellen.

Zu sehen sind deshalb im b.K.i.: klassische Akte, nackte Körper, gesichtslose Personen und menschliche Charaktere unter unterschiedlichen künstlerischen Aspekten.

Karsten Kraft, ein Städel Meisterschüler, präsentiert lebens-große Skulpturen und ist damit erstmals in Darmstadt vertreten.
Martin Konietschke, Gilbert Bender, Berit Klahsen, Beatrix Pohle-Stiehl, Géza Kovács,
Franz Schämer, Johannes Kriesche, Hannes Pohle, Bernd Reich u.a. zeigen
Zeichnungen, Bilder und Fotografien.


2. Ausstellung in Darmstadt

2. Ausstellung

1.9.2002
„30 Jahre Sandip Shah“ – Projekt:Wohnzimmer

Am Anfang war das Bild

„Sehend etwas zu erleben und zu begreifen gehört zu den frühesten
Eindrücken des Menschen………“.

So schrieb der Künstler Sandip Shah in seiner Bewerbung zum
Kunststudium 1994. „
….Sprache und Schrift folgen in unserer Entwicklung später“

Inzwischen hat der ehemalige Nitsch Schüler das Städelstudium
erfolgreich absolviert
 und im Matinsviertel dauerhaft seine bewohnte Kunstinstallation
eingerichtet, um
Sehen erfahrbar zu machen.

In der zweiten Ausstellung der Reihe „Projekt: Wohnzimmer“
präsentiert Shah seinen eigenen Werkverlauf. Von Kinderzeichnungen
an über Jugend- und  Studienarbeiten bis hin zur reifen Entwicklung
kann der Besucher  ausschnitthaft  die Phasen des Schaffens
nachvollziehen.
Der Darmstädter Künstler beschäftigt sich mit Malerei, Zeichnung,
Video, überarbeiteten Fotos, Schriften und Installation.
Inhaltlich bleibt er über die Jahre konsequent. Er setzt in seiner
Arbeit einen Kontrast, zu unserer rationalen von Technik und
Materialismus geprägten Welt.
 Dabei benutzt Shah die archaischen Ausdrucksformen ebenso
wie neue Medien.

Die Ausstellung: „30 Jahre Sandip Shah“ wird am Sonntag,
den 1.September um 17 Uhr eröffnet. (bis 28.11.2002)