Frankfurter Stadtlandschaften

Am 8.Juni wird um 19:00 im b.K.i – Frankfurt eine Ausstellung mit dem Titel „Frankfurter Stadtlandschaften“ von Sandip Shah eröffnet.

Sandip Shah


Shah ist vielen Kunstinteressierten durch seine Malerei oder durch spektakuläre Performances bekannt, andererseits fällt er aber auch immer wieder mit ungewöhnlichen Ausstellungskonzepten auf, die er in regelmäßigen Abständen schon seit vielen Jahren vorwiegend in seiner bewohnten Kunstinstallation realisiert. Dort sorgt er für erlesene Kunstinszenierungen auf kleinstem Raum: in 2 Zimmer, Küche, Bad !


Jahrelang fanden solche Projekte in Darmstadt statt. Seit knapp 2 Jahren ist das b.k.i in Frankfurt-Sachsenhausen angesiedelt und dort ein fester kultureller Bestandteil. Unzählige Künstler- Kolleginnen und Kollegen- waren als Gäste Teil seiner oft raumgreifenden Installationen.

Der fünfundvierzig jährige Maler Sandip Shah sagt von sich, dass er für seine künstlerische Spannung den Spagat dieser unterschiedlichen Arbeitsebenen braucht. Einerseits kontemplative Zurückgezogenheit im Atelier, anderseits kommunikative Konfrontation mit dem Außen.

Was liegt daher näher, als von Zeit zu Zeit den eigenen Lebens-und Ausstellungsraum, für eine neue Werk- Präsentation zu nutzen.

Ein gerade fertiggestelltes wandfüllendes Sachsenhausen- Portrait, ein Triptychon, wird ab 8.Juni zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Außerdem erwarten den Besucher im b.K.i neue Ölbilder, Werke aus dem Fundus, brandaktuelle Zeichnungen auf Leinwand sowie eine Beobachtungs -Kammer.

Wie schon seit vielen Jahren ist und bleibt Frankfurt das Schwerpunktthema von Sandip Shah. Es ist die multikulturelle Stadt, in der er am Städel studiert hat, die Stadt in der er lebt, die Stadt, zu der er ein authentisches Verhältnis hat, mit der er verbunden ist.

Während er sich in früheren Arbeiten oft mit dem Verkehrsgefüge aus der Vogelperspektive oder mit Ansichten aus der Ferne auseinandersetzte, bevorzugt Shah als Sujet momentan das Geschehen mittendrin. Sein halbabstraktes malerisches Erlebnis basiert auf grellen wabernden Farben voller Energie. Fein abgemischt in unzähligen Nuancierungen drängt sich eine hart abgegrenzte Formenvielfalt auf der Leinwand.

Dieser vibrierende Organismus von unbestimmtem Ausmaß zeigt, daß alles in Bewegung ist. Die Metropole am Main bebt!

Jeder fühlt: ‚eine Großstadt schläft nie‘

 

Man kann die Werke als eine Hommage an Frankfurt betrachten.

Das ist wohl auch ein Grund, weshalb für das Historische Museum zur Neueröffnung gleich zwei Arbeiten von Sandip Shah angekauft wurden. Sie sind jetzt dauerhaft dort ausgestellt sind.

Stadtlandschaften haben in der Kunstgeschichte eine lange Tradition.

Wer kennt nicht die italienischen Veduten……von architektonischer Präzision.

Auch auf Shah’s Leinwänden ist die Architektur auszumachen, die Straßen und Plätze sind zu erkennen, aber er transportiert vor allem bunte Superlative, spannende Kontraste, überbordende Erlebnisvielfalt und das Multicolor eines digitalen Zeitalters.

Es sind keine romantischen Idyllen, sondern dynamische, laute Lebensräume, anstrengend und von außerordentlicher Sogwirkung.

 


Liebhaber-Innen von Malerei, Freunde und Kollegen sind herzlich willkommen.

Öffnungszeiten: jeden Donnerstag und Sonntag 15-19 Uhr u.n.V.
Ausstellungsdauer: 8.6. bis 22.07.2018

b.K.i. bewohnte Kunstinstallation
Seehofstrasse 8a, 60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069 66113077 E-mail: b.k.i@web.de


Ware Kunst

Eröffnung am Donnerstag, 22.3.2018 um 19:00Uhr

Ausstellungsdauer: 22.03. – 13.05.2018

 

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Ware Kunst bis 600,- €
Anette Babl 599,- €          Marc Behrens 480,- €      Sascha Boldt 444,- €
Stefan Bressel 600,-         Paul Donda 599,- €          Nils Ebert 399,- €
Annette Gloser 110,- €      Phyllis Kiehl 550,- €         Géza Kovács 585,- €
To Kühne 590,- €              Sandra Mann 300,- €        Corinna Mayer 400,- €
Matthias Moravek 600,- €  Werner Neuwirth 500,- €   Max Pauer 444,- €              
Hans Petri 600,- €             Hannes Pohle 600,- €        Jan Schmelcher 500,- €
Markus Sendlinger 600,- € Sandip Shah 546,- €          Sven Tadic 300,- €
Oliver Tüchsen 525,- €      Constanza Weiss 600,- €     Elena Zenero 600,- €

Ab 19:00
‚la primavera‘
Musikalische Schlafzimmer Performance
mit Elena von Goyagoya und Ihren Frauen
 
Mit freundlicher Unterstützung von Galerie Greulich und Galerie Fruchtig.
 


Projekt: Kinderzimmer

mit den Vätern: Albrecht Wild, Jens Lehmann, Lionel Röhrscheid, Paul Zita, Rolf Poellet
Kuration/ Konzept/ Design: Sandip Shah
 
Eröffnung: Donnerstag, 07.12.2017  um 19:00 Uhr
Für speziellen Musikgenuss sorgt: DJ Santa Triantafille
 
Ausstellungsdauer: 07.12.2017 bis  28.01.2018
Geöffnet: Do + So 15-19 Uhr u.n.V.
 
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In der bewohnten Kunstinstallation-FFM wird am 07.12.2017 das Projekt: „Kinderzimmer“,
eine sehenswerte Gruppenschau mit Arbeiten von fünf in der Mainmetropole bekannten Künstlern,
eröffnet.
Ebenso wie einst die Kollegen Picasso oder Gauguin, wie Rauch, Richter oder Beuys sind alle
von Sandip Shah für dieses Projekt ausgewählten Künstler auch Väter.
Die b.K.i -Installation thematisiert einen ebenso ungewöhnlichen wie aufregenden Spannungsbogen.
Betritt man den Ausstellungsraum verstellen Spielsachen, Schaukelpferd und Laufstall den Weg.
Man erlebt eine Synchronerfahrung: Kinderkitsch und Kinderzeichnungen prallen ungeschönt auf
die Werke der Väter. Wo liegen die Schnittmengen?
 
Albrecht Wild lässt in seiner Wandinstallation Bierdeckel auf goldenem Tapetenmuster tanzen.
Eine übergroße Collage von Jens Lehmann schafft eine sonderbare, unübersichtliche Raumillusion.
Lionel Röhrscheid´s stille Bilder wirken in dem Kinderchaos wie aus einer anderen Welt.
Paul Zita, der leider viel zu früh verstorbene Schwager von L.Röhrscheid besticht in seiner Arbeit
durch sanfte, sensible Farbigkeit.
Rolf Poellet verwandelt mit seinen schwarz/weiß Tafeln das kleine b.K.i Büro  in eine Art BlackBox.
 
Bereits 2003 konzipierte und kuratierte Sandip Shah ein Kinderzimmer. Damals noch im alten
b.K.i -Darmstadt lud er ausschließlich Künstlerinnen/Mütter ein.  
 
 
Zur Eröffnung am Donnertag, 07.12. überrascht Triantafyllos Laiki Kostis mit einer eigens für
dieses Projekt entwickelten Kindermusikcollage.
 


Projekt: Einzelzimmer

Vesna Bilic
Eröffnung: 20.10.2017 um 19:00 Uhr
Poetische Einführung: S.Katharina Eismann
Ausstellungsdauer: 20.10. bis  19.11.2017
Öffnungszeiten: Do u. So 15 – 19 Uhr u.n.V.

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Sandip Shah zeigt in der bewohnten Kunstinstallation ab 20. Oktober in einer
Einzelschau Werke der ehemaligen Immendorf – Schülerin und Städel-Absolventin
Vesna Bilic.
Die im früheren Jugoslawien geborene Künstlerin beherrscht das Metier der Zeichnung
ebenso meisterlich wie das der Malerei. Ihr zentrales Thema sind Spiegelungen und Widerspiegelungen.
Sie baut ihre realistisch erscheinenden Bildräume gekonnt spielerisch auf, entwickelt für ihre
Protagonisten eine verdichtete Bühne und inszeniert alltägliche Geschichten und Erlebnisse wie
lockere Filmsequenzen.
Dahinter offenbaren sich Zeitverschiebungen, abgrundtiefe Allegorien, eigentümliche Verkettungen, Zitate.
Meistens agiert Vesna  Bilic schonungslos selbst als Hauptdarstellerin in Ihren Gemälden.
Mit ganzer Leidenschaft liefert sie sich aus, nimmt es auf mit den Dämonen, ihren Wegbegleitern,
ihrer Vergangenheit und der Erfahrung. Und mit erstaunlicher Leichtigkeit steht sie in vielen Szenen
oft sogar mehrfach im Zentrum neben Wölfen, Affen und anderen Menschen.
Am Ende ist immer offen, wer die Puppe, wer der Spieler ist. Es bleiben Rätsel.
Wenn man das Schrille in Bilic`s Bildern beiseite schiebt, wird es still…… wie um einem Clown.

Sandip Shah konzentriert im Projekt Einzelzimmer die intensive Energie der ungewöhnlichen
Künstlerpersönlichkeit, bei der Kunst und Leben untrennbar miteinander verwoben sind.
Die Ausstellung umfasst Werke aus der Zeit von 1994 bis heute.
Zur Eröffnung trägt die Offenbacher Lyrikerin S.Katharina Eismann poetische Gedanken
zu Vesna Bilic vor. Außerdem begleitet sie die Ausstellungsbesucher mit ihrer spannenden
Wortakrobatik mehrfach durch den Abend.


Human Being

Freitag den 2. Juni 2017 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 2.06.bis 23.07.2017

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mit:
Bea Emsbach
Constanza Weiss
Corinna Mayer
Deniz Alt
Eike Laeuen
Sandip Shah
Stefanie Trojan
Vesna Bilic
 
In der bewohnten Kunstinstallation Ffm beleuchten acht Künstlerinnen und Künstler aus der Region
das Thema Mensch in sehr unterschiedlichen Facetten. Vom schönen Antlitz bis zu den menschlichen Abgründen spannt sich der Bogen.
Ob nackt oder bekleidet, in der Natur oder im Raum, ob in Ruhe oder Bewegung……immer bleibt etwas Unergründliches in den Bildern und Zeichnungen.
Selbst detaillierte Nahaufnahmen – realistische Portraits – lassen selten die Wahrheit erkennen, die unter der Hautoberfläche steckt.
Eine spannende Auseinandersetzung mit Sein und Schein.
 
Anlässlich der Eröffnung findet eine Performance von
Stefanie Trojan statt, die Nähe, Berührung und menschliche Verhaltensmuster hinterfragt.
Die Ausstellung im b.K.i. wird wie immer von dem Künstler
Sandip Shah konzipiert, der diesmal mit eigen Arbeiten beteiligt ist.

 


Cut Connection

Freitag den 24. Februar 2017 um 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 24.2. – 7.5.2017

 

Fehmi Baumbach   Hans Petri   Marcus Sendlinger   Jörg Simon
Valentina Stanojev   Herbert Warmuth   Günter Zehetner
zu Gast im b.k.i.

 

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Ab 24. Februar sind sieben Künstlerinnen und Künstler mit Ihren Werken zu Gast in der bewohnten Kunstinstallation, Frankfurt/Sachsenhausen.

Fehmi Baumbach und Marcus Sendlinger leben in Berlin, Valentina Stanojev in Köln.
Hans Petri, Jörg Simon, Herbert Warmuth sowie Günther Zehetner, der einen filmischen Beitrag präsentiert kommen aus Frankfurt.

Alle umkreisen in ihrer Arbeit auf ganz unterschiedliche Weise das Thema Collage – im weitesten Sinne.

Schneiden, verletzen, trennen, isolieren, duplizieren, übermalen, schablonieren, zeichnen, kombinieren, kleben, fotografieren und verbinden………….dem ursprünglichen Kontext entreißen und neu ordnen. Die ebenso narrativ wie präzise gestaltete Ausstellung im bKi wird wie immer konzipiert und kuratiert von Sandip Shah.

 

 


Zeichnende

Einladung zur Ausstellung

Zeichnende

Freitag den 25. November 2016 um 19 Uhr

Nicolaj Dudek
Oliver Tüchsen
Edwin Schäfer
Thomas Erdelmeier
zu Gast im b.k.i

Liebhaber-Innen von Zeichnungen, Freunde und Kollegen sind herzlich willkommen.

Prolog: A cappella

Öffnungszeiten: Mi 16 – 20 Uhr u. So 14 – 18 Uhr u.n.V.
Ausstellungsdauer: 25.11.2016 bis 15.01.2017

bewohnte Kunstinstallation Ffm von Sandip Shah
Seehofstrasse 8a, Frankfurt am Main
Tel.: 069 66113077 E-mail: b.k.i@web.de


kurz vor dem Anfang einer neuen Epoche

NEUE bewohnte Kunstinstallation Ffm

1.September 2016 um 19:00 Uhr

„kurz vor dem Anfang einer neuen Epoche

mit Werken von:

A.Jankowski, A.Kapur, B.Emsbach, B.Katz, B.u.Meyer, B.Oganer, C.Mayer, C.Staudt, C.Thomsen, D.Alt, D.Özdogan, D.Preyer, E.Köstner, E.E.Laubner, E.Schäfer, E.Schwab, E.Weingärtner, F.Heinke, F.Kneidl, F.Schylla, G.Kovács, G.Zimmermann, H.Petri, H.Pohle, J.Heilmann, J.Lehmann, J.Lorenz, J.Philipps, J.Simon, K.W.Hoffmann, L.Röhrscheid, M.Deutsch, M.Middelhauve, M.Völker, N.Dudek, N.Goller, N.Grenzhäuser, N.Heyduck, N.Shah, P.Reischel, R.Schmitt, S.Mann, S.Bressel, V.Steinbacher, W.Neuwirth

mit einer Sonderschau: „44 Jahre Sandip Shah“
Liebhaber-Innen der schönen Künste, Freunde und Kollegen sind herzlich willkommen, gemeinsam den neuen b.k.i. Auftakt zu feiern.

Einführung: Beatrix Pohle-Stiehl

 

History

2002 entwickelte der Maler, Installations- und Performancekünstler Sandip Shah seine Idee der bewohnten Kunstinstallation, genannt b.k.i., die er bis heute in den unterschiedlichsten Konstellationen verfolgt. Es handelt sich um eine Gesamtinszenierung, konzipiert als dauerhaft lebendiger Ort des Dialogs zwischen Kunst und Alltag.

Unter Einbeziehung vieler regionaler sowie externer Künstler realisierte er inzwischen weit mehr als 50 Ausstellungsprojekte – immer an der Schnittstelle zwischen privatem und öffentlichem Raum.

In Frankfurt sind außer den zahlreichen b.k.i. Veranstaltungen vor allem Shah‘s Pförtnerloge, das CWO und die Klo-Aktionen bekannt. Die Eröffnung seines neuen Domizils in der Mainmetropole verspricht ein erweitertes Programm, das mit einer Guppenausstellung beginnt.


Projekt: NichtraucherBar

6. b.k.i. Ausstellung vom 13.7.2003 bis 25.9.2003

bKi Ausstellung 07/2003

Projekt: NichtraucherBar
Mit Exponaten von:
Fehmi Baumbach, Beate Katz, Patrick Reischel

In den Sommermonaten verwandelt Sandip Shah seinen interaktiven Kunstraum in der Lauteschlägerstrasse in eine Nichtraucherbar.

Wer bisher in der bewohnten Kunstinstallation als Wohnzimmergast auf einem gemütlichen, weißen Ledersofa Platz nehmen durfte, muss jetzt mit einem Barhocker vorlieb nehmen.
Beate Katz, die Darmstädter Textilkünstlerin, geb. 1966, hat eigens hierfür mehrere Gebrauchsstühle geschaffen. Sie sind so knallbunt wie ihre großen Sfoffkonglomerate, die ebenfalls Raum bezogen konzipiert wurden und Ordnung in Frage stellen.

Die eigentliche Bar, gemeinhin mit dem leichten Beigeschmack des verruchten Nachtlebens behaftet, präsentiert sich hell, wasserblau, rauchfrei und irritierend. Aus ca. 80 aufgetürmten Selterswasserkästen besteht die inszenierte Theke, an der sich drink – Begeisterte sogar ihr farbiges Wasser kreieren können.

Von der Decke aus baumeln in Klarsichtfolie eingeschweißte tote Fische, Fleischstücke, Pflanzenteile. Die nur vorübergehend haltbaren Beutel assoziieren Essbares. Sie stammen von dem interdisziplinären Frankfurter Künstler Patrick Reischel, geb 1973, der auch mit weiteren Werken vertreten ist.

Ganz anders arbeitet die dritte Ausstellerin im Projekt: Nichtraucherbar. Es ist Fehmi Baumbach aus Berlin, geb. 1971. Sie bezieht scheinbar eine heile Welt-Position. Aber mit ihren gemalten Interieurs durchbricht sie die Baridylle in ganz subtiler Weise. Auf kleinen Blättern beschreibt sie präzise unsere alltäglichen Wohnraumsituationen. Und das sind genau die Erinnerungsbilder, denen im allgemeinen die Barbesucher vorübergehend zu entfliehen versuchen.